Wirtschaft

Georgischer Wein: Russland bleibt wichtigster Absatzmarkt

Georgiens Weinindustrie bleibt eng mit Russland verbunden: Trotz eines leichten Rückgangs entfiel im ersten Halbjahr 2026 ein großer Anteil des Exports auf den russischen Markt. Auch der gesamte Handelsumsatz zwischen beiden Ländern wuchs in diesem Zeitraum spürbar.
Georgischer Wein: Russland bleibt wichtigster Absatzmarkt© Urheberrechtlich geschützt

Die Georgische Nationale Weinagentur hat Exportstatistiken für die ersten sechs Monate des Jahres 2026 veröffentlicht. Demnach gingen die größten Lieferungen mit 23,9 Millionen Litern nach Russland – rund 64 Prozent des gesamten georgischen Weinexports.

Zwar sei der Export nach Russland der Agentur zufolge im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent gesunken, das ändere jedoch nichts am Gesamtbild: Der russische Markt bleibe der wichtigste Absatzmarkt für georgischen Wein. Als weitere bedeutende Absatzmärkte nannte die Weinagentur Polen, die Ukraine, China und Weißrussland.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 37,7 Millionen Liter Wein exportiert, was 8,8 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum ist. 

Dem georgischen Statistikdienst zufolge liegt Russland auf Platz zwei der wichtigsten Handelspartner Georgiens. Der russische Anteil am gesamten Außenhandel des Landes lag in den ersten sieben Monaten bei 11,7 Prozent. Die georgischen Exporte nach Russland beliefen sich im Zeitraum von Januar bis Juli auf rund 437,5 Millionen US-Dollar – ein Zuwachs von 6,2 Prozent im Jahresvergleich. Die Importe sind um 26,5 Prozent gestiegen und beliefen sich auf 1,38 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Handelsumsatz zwischen Georgien und Russland belief sich von Januar bis Juli 2026 dem Dienst zufolge auf über 1,8 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 20,9 Prozent im Jahresvergleich.

Den ersten Platz unter Georgiens Handelspartnern belegte im Zeitraum Januar bis Juli die Türkei.

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